Hier kommen ein Depot (Dupla-CO2-Depot 500), Armatur Pro und der Reaktor 400 zum Einsatz.
Bei diesem wird über einen Adapter ein Teil des gefilterten Wassers dem Reaktor zugeführt. Durch einen Kanal innerhalb des Reaktors steigt CO2 in Blasenform auf und fungiert als Blasenzähler. In der mittleren Kammer des Reaktors verbindet sich das Wasser mit dem CO2. Ein guter Wirkungsgrad wird durch eine speziell entwickelte Kaskade erreicht. Die Kapazität dieses Reaktors lässt sich durch Öffnen oder Schließen der seitlich angebrachten Löcher vergrößern oder verkleinern.
Bei der Position des Reaktors wird die kleinste Kapazität eingestellt.
Mit dieser Ausbaustufe ist nun nicht nur eine CO2-Düngung zu realisieren, sondern auch im gewissen Rahmen eine pH-Wert-Regulierung.
Beträge von Dez 2009
30. Dez. 2009
2. CO2-Die nächste Ausbaustufe
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30. Dez. 2009
1.CO2- Der Start
Für den Einstieg in das Düngesystem und für Aquarien bis 120 Liter ist diese Konfiguration besonders geeignet. Es besteht aus einem 500 g CO2-Depot, einer CO2-Armatur Pro, einem CO2-Zerstäuber und einem CO2-Dauertest. Als Reaktor fungiert in diesem Fall der CO2-Zerstäuber, in dem auch ein Blasenzähler und ein Safe-Ventil integriert sind. Das Gas, das ihn durchströmt, wird durch eine Glasfritte (eine Scheibe aus porösem Glas) gedrückt und so in sehr kleine Blasen umgewandelt. Auf dem Weg zur Wasseroberfläche verbinden sie sich mit dem Wasser. Um einen größtmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen, ist es ratsam, den Zerstäuber in der Nähe des Bodengrundes zu installieren.
Dieses kleine System benötigt keine eigene Pumpe, und ist grundsätzlich auf die CO2-Düngung hin ausgelegt.
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29. Dez. 2009
Aller Anfang ist schwer
Einige Aquarianer, die dem CO2 nicht negativ gegenüberstanden, experimentierten schon vor über 25 Jahren mit der CO2-Erzeugung für das Aquarium.
Eine beliebte Methode war es, CO2 mit Hilfe der Gärung ins Aquarium zu bringen. Die Gärungskohlensäure wird unter Zugabe von Zucker aus in Wasser gelöster Bäckerhefe gewonnen. Die Nachteile dieser Methode liegen auf der Hand: Diese CO2-Methode ist wartungs- und arbeitsintensiv. Die CO2-Zugaben sind kaum bedarfsgerecht zu dosieren, und das CO2 tritt nur selten in reiner Form auf.
Eine andere Möglichkeit ist die Düngung durch Zugabe von CO2-haltigem Mineralwasser. Empfehlenswert ist diese Methode nicht, da sie weder eine kontinuierliche Zugabe gewährleistet noch von langer Dauer ist. Auch belasten die in dem Mineralwasser enthaltenen Salze das Aquarium in unkontrollierbarer Weise.
Die nächste, sehr zweifelhafte Praktik war es, CO2 aus Marmor zu gewinnen. Hier wird ein Marmorstein mit Hilfe von Salzsäure aufgelöst, wobei CO2 entsteht. Der gefährliche Umgang mit dieser Chemikalie lässt diese Methode für die Aquaristik völlig indiskutabel werden.
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28. Dez. 2009
Ohne Kalkausfällung
Sinkt der Gehalt an freiem CO2, fällt Kalk aus. Dies ist ein Vorgang, der im Aquarium durch Kalkablagerungen an den Rändern der Wasseroberfläche, auf den Blättern und an anderen Stellen zu beobachten ist.
Wenn wir uns nun diesen »pH-CO2-Karbonat-Komplex« in der Natur anschauen, fällt im Vergleich zu den Bedingungen im Aquarium sofort eines ins Auge: Am natürlichen Standort ist die Kontinuität aller Werte stets gegeben. Ganz anders im Aquarium. Hier können ohne unser Zutun alle Parameter von einem Extrem ins andere schwanken.
Angesichts der großen Bedeutung einer optimalen Einstellung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts ist eine CO2-Zuführung von außen unerläßlich.
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27. Dez. 2009
Biogene Entkalkung
Wenn der Gehalt an freiem CO2 im Wasser absinkt, beginnt gleichzeitig ein Prozess, der biogene Entkalkung genannt wird. Hier entnehmen die Pflanzen zur Deckung ihres CO2-Bedarfs den Kohlenstoff den Bikarbonaten. Dieser Prozess geht einher mit einem Anstieg des pH-Wertes, der dabei leicht Werte von pH9 erreichen kann.
Neben seiner Funktion als Nährstoff für Pflanzen hat das CO2 noch eine weitere Aufgabe zu erfüllen, nämlich als chemische Gleichgewichtskomponente im Bikarbonat-Kolensäure-System. Je größer die Menge des im Wasser gelösten Bikarbonats sein soll (oder je höher die Karbonathärte ist), um so mehr freies CO2 ist erforderlich. Das kann auch sehr gut an einer Tabelle veranschaulicht werden.
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26. Dez. 2009
CO2 als pH-Stabilisator
Das ist natürlich nicht der einzige Vorgang, der im Aquarium im Zusammenhang mit CO2 stattfindet.
Etwas kompliziert wird die Sache dadurch, daß die Kohlensäure mit den Erdalkalien (Calcium) und Alkalien (Kalium, Natrium) Karbonate bzw. Hydrogenkarbonate bildet, die im Wasser als Säurebindungskapazität eine wichtige Rolle spielen. In der Aquaristik wird dafür die Bezeichnung Karbonathärte verwandt.
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25. Dez. 2009
CO2- Auf Sicherheit achten!
Besonders wichtig ist es auch, bei geringen Karbonathärten die CO2-Zugabe so sicher wie möglich zu gestalten. Eine geringe Menge an CO2 kann in diesem Fall weitaus größere pH-Wert-Veränderungen herbeiführen als die gleiche Menge bei größerer Karbonathärte.
Selbst bei vollautomatischen Anlagen, die nur noch ein Minimum an Arbeitsaufwand seitens des Aquarianers erfordern, ist es wichtig, die Einstellung der einzelnen Komponenten besonders sorgsam vorzunehmen.
So ist eine CO2-Zufuhr so einzustellen, dass selbst bei einem Defekt in der Regelanlage kein Säuresturz zu erwarten ist. Auch ist dafür Sorge zu tragen, dass kein Wasser in die CO2-Armatur gelangen kann. Der Einsatz eines Dupla-Safe-Ventils ist hier unerlässlich.
Beim Kauf eines CO2-Depots ist auch auf größtmögliche Sicherheit zu achten, gibt es doch auf dem Markt Depots, die weder eine ausreichende TÜV-Prüfung noch ein Sicherheits-Ventil besitzen. Dupla hat hier größtmöglichen Wert auf Sicherheit gelegt und vertreibt Depots, die von der Fertigung bis zum Verkauf mehreren Prüfungen unterliegen und selbst höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht werden.
Welches System kommt zum Einsatz?
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24. Dez. 2009
Irrwege der CO2-Diffusion
Das Prinzip der Diffusion des CO2-Gases ins Wasser besteht darin, dass Wasser mit einem CO2-Defizit an der Gasblase sich wieder sättigt. Je mehr Wasservolumen an der Gasblase vorbeigeführt wird, um so größer ist der Effekt.
Verwendet man zur CO2-Düngung eine sogenannte »Spirale«, so steht nur ein ganz geringes Wasservolumen (der Wassertropfen zwischen zwei Gasblasen) in Kontakt mit der CO2-Blase, das sehr schnell gesättigt ist und kein weiteres CO2 aufnimmt. Die CO2-Zufuhr auf das gesamte Aquarienvolumen bezogen, ist daher nur gering.
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23. Dez. 2009
Wie kommt sinnvoll CO2 ins Wasser?
Eine elegante und sehr wirtschaftliche Methode, das gasförmige CO2 unmittelbar ins Aquarium zu geben, ist die Idee, CO2 mit Hilfe eines Druckminderers incl. Feinnadelventil aus einem Depot, also einem Druckgasbehälter, zu entnehmen. Die Komplikationen bei der Erzeugung des CO2 entfallen völlig. Die Größe der Vorratsflasche bestimmt gleichzeitig die
speicherbare Menge des CO2. Die meisten Druckgasflaschen sind so groß, dass das CO2 einige Wochen, evtl. sogar Monate, ausreicht. Druckgasflaschen gibt es von Dupla in den Größen 500 g und 2000 g.
Für Großanlagen können Depots bis 20 kg zum Einsatz kommen.
Was ist zu beachten?
Es ist eigentlich klar, dass der Flaschendruck, der im Normalfall 60 bar beträgt, mit den Temperaturschwankungen im Raum (z. B. Nachtabsenkung) schwankt. Entnimmt man das CO2 nur mit Hilfe eines Feinnadelventils aus der Flasche, so schwankt auf Dauer natürlich auch die entnommene Blasenzahl.
Diesem Vorgang kann man nur entgegenwirken, indem zwischen Depot und Feinnadelventil ein Druckminderer installiert wird. Dieser reduziert den Flaschendruck auf einen Wert von ca. 1 bar und hält diesen Druck konstant. Druckschwankungen, die auf einer Änderung des Flaschendrucks beruhen, werden hier also eliminiert.
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16. Dez. 2009
Kohlenstoff als Pflanzennährstoff
Dass ein Tier oder eine Pflanze lebt, äußert sich unter anderem darin, dass sie Stoffwechsel betreiben, sie nehmen Nährstoffe auf und scheiden andere Stoffe aus. Einer der wesentlichsten Stoffwechselvorgänge ist die Atmung. Tiere und Pflanzen atmen, und zwar bei Tag ebenso wie bei Nacht. Oft hört man, die Pflanzen atmen am Tage Kohlendioxid ein und Sauerstoff aus und in der Nacht Sauerstoff ein und Kohlendioxid aus. Das ist natürlich nicht korrekt. Bei der Atmung wird grundsätzlich Sauerstoff aufgenommen, und die Pflanze atmet am Tage und in der Nacht. Am Tage findet jedoch noch ein zweiter Vorgang, die sogenannte Photosynthese, statt. Hier wird CO2 aufgenommen und Sauerstoff abgegeben. Unter dem Strich gibt die Pflanze mehr Sauerstoff ab, als sie selber bei der Atmung verbraucht. Für die Photosynthese aber spielt das CO2 eine entscheidende Rolle. Es wird von der Pflanze in Verbindung mit Wasser aufgenommen, und mit Hilfe des Chlorophylls des Blattgrüns und mit Licht werden Zucker und Sauerstoff erzeugt. Für die Pflanzen ist CO2 als die Quelle des Nährstoffs Kohlenstoff unersetzlich.




