Kohlenstoff ist einer der wichtigsten Nährstoffe und die Kohlenstoffversorgung der submersen Pflanzen einer der kompliziertesten Vorgänge im Aquarium. Hier werden die Vorgänge noch verwickelter, bedingt durch die künstliche Struktur.
Die Quelle des Kohlenstoffs bildet in der Regel das CO2. Doch was ist überhaupt CO2? In der Industrie gibt es drei Handelsbezeichnungen:
1. flüssige Kohlensäure
2. flüssige Kohlensäure, tiefkalt
3. Trockeneis (feste Kohlensäure)
Die chemische Charakterisierung lautet Kohlendioxid oder CO2. Der Zustand bei 20° ist gasförmig, die maximale Löslichkeit in Wasser ist bei 20° 1,68 g/l. Der Eigengeruch ist leicht stechend und eigentlich kaum wahrnehmbar.
In Verbindung mit Wasser (H2O) entsteht aus dem Kohlendioxid (CO2) die Kohlensäure (H2CO3). Diese beiden Begriffe werden in der Aquaristik oft miteinander verwechselt, was natürlich falsch ist. Die Kohlensäure ist eine mittelstarke Säure, die in dieser Eigenschaft auch den pH-Wert des Wassers beeinflusst.
