Beiträge in der Kategorie ‘Presse’

07. Dez. 2010

Von wegen tierisch taub: Fische können gut hören

Kategorie: Allgemein, Presse, Tipps & Tricks |
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Topfschlagen spielen oder die Reise nach Jerusalem, zu Silvester eine Party feiern oder an Weihnachten der Hausmusik lauschen: Können solche Geräusche Zierfische stören?

„Plötzlicher Lärm, zum Beispiel von Feuerwerkskörpern, oder sehr laute basslastige Musik sind für Fische sicherlich ebenso störend wie für Hunde oder Katzen auch“, erklärt Zierfisch-Experte und Biologe Dr. Jörg Vierke. „Auf jeden Fall sind Fische keineswegs taub, wie oft angenommen wird. Ganz im Gegenteil, viele kommunizieren sogar über Töne miteinander“, so Vierke weiter.

Fische haben wie alle Wirbeltiere ein inneres Ohr und nehmen Geräusche mit der ganzen Körperoberfläche auf. Bei den meisten Arten werden die Geräusche auf die Schwimmblase übertragen, die als Resonanzboden wirkt, so wie bei Menschen das Trommelfell. Unter Wasser werden Töne deutlicher wahrgenommen als über Wasser, aber wann wird daraus für die Fische Lärm?

„Ein Kindergeburtstag stellt bestimmt keine unerträgliche Belastung für das Fischgehör dar. Eltern sollten aber unbedingt darauf achten, dass die Kinder nicht an die Aquarienwände klopfen“, empfiehlt Vierke. „Und sofern bei einer Party nicht die Sektkorken an das Aquariumglas fliegen oder die Tanzenden auf dem Boden trampeln, sollte auch das für die Fische kein Problem sein.“

Grundsätzlich gilt aber natürlich: Können Kindergeburtstag oder Silvesterparty in einem anderen Raum stattfinden, so ist das Risiko, die Fische mit Geräuschen zu stören, minimiert und Gastgeber und Gäste können ganz entspannt feiern.

Quelle: www.ivh-online.de. IVH

Fisch können gut hören

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14. Apr. 2010

Balz im Aquarium: Männer zeigen Gefühle

Kategorie: HOBBY Aquaristik, Presse, Tipps & Tricks |
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Balz im AquariumDie Unterwasserwelt im Aquarium bietet viele Überraschungen, zum Beispiel während der Balz. Besonders Zierfischmännchen legen sich dann mit Engagement, Ausdauer und Überzeugungskraft richtig ins Zeug.

So viele Arten es im Aquarium gibt, so facettenreich sind auch die Spielarten der Unterwasserliebe. Und bei einigen Fischarten wird es sogar richtig laut.

„Unter Wasser verleihen vor allem die Männchen ihren Gefühlen starken Ausdruck“, erklärt Dr. Jörg Vierke, Biologe, Fachautor und Betreiber der Internetseite www.fischverhalten.de. „Ein schönes Beispiel hierfür sind lebendgebärende Fische wie Guppies: Sind die kleinen Fische paarungsbereit, folgt das Männchen seiner Auserwählten, überholt sie gelegentlich in schnellem Spurt und stellt sich ihr mit noch angelegten Flossen in den Weg.“ In den meisten Fällen zeigt sich das Weibchen davon nur wenig beeindruckt. Das scheinbar verschmähte Männchen ereifert sich nun umso mehr: Es hält ihr die voll entfalteten Flossen sekundenlang zitternd entgegen – ein Ausdruck höchster Erregung.

„Setzt man ein Paar der bunten Kampffische zusammen, geht es zunächst heftig zur Sache“, sagt Vierke. „Die meist aggressiveren und etwas größeren Weibchen drohen mit weit aufgerissenen Mäulern. Die Männchen dagegen spreizen ihre Flossen und zeigen ihre leuchtendsten Farben, um sich die Sympathie der Weibchen zu sichern.“

Knurrende Guramis beeindrucken ihre Weibchen durch lautstarkes Brummen. Das Geräusch entsteht durch das heftige Vibrieren des Brustflossenmuskels des Männchens und ist so laut, dass Fischfreunde es leicht vor dem Aquarium hören können.

Auch das Werben anderer Fischarten ist spannend zu beobachten: So bauen zum Beispiel Fadenfische kleine Nester für ihre Angebeteten. Nanderbarsch-Männchen locken ihre Weibchen zum Liebesspiel in leer stehende Schneckenhäuser.

Weitere Informationen zum Balzverhalten zahlreicher Aquarienfische gibt es auch online unter www.fischverhalten.de. IVH
Quelle: IVH
www.ivh-online.de

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04. Dez. 2009

Ein Zuhause für Nemo & Co.

Kategorie: Allgemein, Presse |

Am 02.12.2009 erschien im Generalanzeiger (Autorin: Christiane Ruoß) folgender Artikel:

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