Beiträge in der Kategorie ‘Tipps & Tricks’

14. Mrz. 2011

Echte Salmler: Schrägschwimmende Attraktion im Aquarium

Kategorie: Allgemein, HOBBY Aquaristik, Tipps & Tricks |
Themen: , , ,

Salmler

Sein Äußeres benötigt keine grellen Farben oder einen besonderen Körperbau, um aufzufallen. Der Schrägschwimmer ist auch so eine echte Attraktion im Aquarium. Warum, verrät schon sein Name: Er liegt schräg im Wasser und sorgt so immer wieder für Begeisterung bei seinen Beobachtern.

„Der Schrägschwimmer gehört zur Familie der Echten Salmler. Er liegt mit einer Neigung von etwa 25 Grad im Wasser, wobei der Kopf nach oben zeigt“, erklärt Arne Hübner, Zoologe und Fischbiologe an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Diese spezielle Schwimmhaltung hat einen Sinn: „Durch das kleine Kunststück und einen dunklen Längsstrich auf dem Körper werden die Schrägschwimmer von vielen Fressfeinden vermutlich nicht als Beute erkannt oder einfach übersehen.“

Für Aquarianer sind Schrägschwimmer besonders interessant, denn sie schwimmen vor allem während ihrer Ruhephasen schräg durch das Aquarium. „Geraten die Fische in Panik, weil sie zum Beispiel fliehen müssen, ändert sich ihre Wasserlage. Sie schwimmen wie alle anderen Fische in der Horizontalen davon“, erklärt Hübner. „Insgesamt ist der Schrägschwimmer aber ein sehr quirliges Tier, das in einer Gruppe vieler Artgenossen auch richtiges Schwarmverhalten an den Tag legt.“

Salmler sind in ihren Haltungsanforderungen sehr unkompliziert. Die Tiere gedeihen unter anderem gut in einem einfachen Amazonas- oder in einem Salmlerbecken bei einer Wassertemperatur von 24 bis 26 Grad. Kleinere Schwankungen in den Wasserwerten können die Fische aushalten. Zudem lassen sie sich recht leicht vergesellschaften.

Quelle: IVH
http://www.ivh-online.de

Keine Kommentare »

03. Feb. 2011

Aquarienclubs für Kinder: Mit Spaß die Unterwasserwelt erleben

Kategorie: Allgemein, Tipps & Tricks |
Themen: , , ,

Heimische Fische und Exoten entdecken, Aquarien einrichten und pflegen oder spannende Ausflüge in die Natur unternehmen: In Aquarienclubs können Kinder und Jugendliche viel erleben. Aquarienvereine, Schulen, Jugend- und Gemeindezentren bieten spannende Programme für junge Zierfischfans an.

Junge_am_Aquarium

„Viele der Angebote richten sich an Kinder ab zehn Jahren“, erklärt Frank Dzinblewski, Jugendleiter des Aquarienclubs Braunschweig e.V. Lernen mit Spaß – das ist das Credo vieler Jugendabteilungen. „Wir vermitteln den Kindern das nötige Fachwissen rund um das Aquarium. Vor allem geht es aber darum, ihnen die Faszination Unterwasserwelt auf spielerische und abenteuerliche Weise näher zu bringen“, erklärt Dzinblewski.

Von der Einrichtung eines neuen Aquariums bis hin zur Pflege und Überwachung der bestehenden Becken sind die Kinder in vielen Arbeitsgemeinschaften und Clubs in alle Aufgaben rund um die Zierfischhaltung eingebunden. So gestalten sie zum Beispiel kleine Landschaften nach eigenen Ideen, bestimmen, welche Fische in ihr Becken eingesetzt werden sollen und planen gemeinsam, wer sich wann um die Tiere kümmert. Natürlich unter Aufsicht, damit sich Zierfische & Co. wohlfühlen.

Viele Aquarienvereine organisieren auch spannende Ausflüge. „Wir wandern mit unseren Aquakids zum Beispiel zu Teichen und Tümpeln in der Umgebung, machen Untersuchen oder Beobachtungen, spielen und grillen gemeinsam“, erklärt Dzinblewski. Auch Fahrten zu Züchtern aus der Umgebung oder großen Showaquarien stehen bei vielen Aquariengruppen auf dem Programm. „So erleben die jungen Aquarianer immer wieder Neues“, sagt Dzinblewski. „Das schweißt zusammen und stärkt die Gemeinschaft.“

Quelle: IVH
http://www.ivh-online.de

Keine Kommentare »

10. Jan. 2011

Tierisch surfen • Aquaristik-Websites für Kids

Kategorie: Allgemein, HOBBY Aquaristik, Tipps & Tricks |
Themen: , ,

Friedrichs Eltern wundern sich: Seit einiger Zeit beschäftigt sich ihr zehnjähriger Sohn ungewohnt ausführlich mit dem Aquarium. Er beobachtet die Zierfische und neuerdings macht er sich dabei sogar Notizen. Der Grund: Friedrich hat im Internet Hompages für Kinder und Jugendliche entdeckt, die sich mit Zierfischhaltung beschäftigen.

Hier bekommt er eine Menge Tipps und Anregungen. In Foren kann er sich mit anderen Kindern und jugendlichen Aquarianern austauschen und erfährt so manches über seine Guppys und Regenbogenfische, was er bislang nicht wusste.

Gibt man in eine Suchmaschine die Begriffe „Zierfische und Kinder“ oder „Jugendliche und Aquarien“ ein, so erhält man eine lange Liste an möglichen Homepages. Hier nur einige zur Auswahl:

Unter www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2003/00410/ gibt es viele wissenswerte Meldungen rund um die Eigenheiten von Zierfischen, teilweise mit Hörproben versehen, wie zum Beispiel bei dem Thema „Knurrhahn und Dorsch haben viel zu sagen“.

Unter www.microgravity-systems.com/aquaristikinfo/kinder/dontlike.htm finden jugendliche Aquarienfans Anregungen zum Einrichten ihrer Aquarien, Näheres zu Fressen, Schlafen, Spielen und Balzen und auch genaue Beschreibungen zum Teilwasserwechsel, zur Reinigung des Filters und Tipps dazu, was Zierfische überhaupt nicht mögen.

Mutter mit Sohn am Aquarium

Quelle: IVH
http://www.ivh-online.de

Keine Kommentare »

20. Dez. 2010

Das neue Aquarium: So wird es richtig platziert

Kategorie: Allgemein, HOBBY Aquaristik, Tipps & Tricks |
Themen: , , ,

Für viele Menschen ist das Aquarium ein begeisterndes Hobby. Damit die Fische und Pflanzen in ihrer Unterwasserwelt gut gedeihen, sollten Zierfischfreunde schon vor dem Kauf den richtigen Stellplatz auswählen.

„Am besten steht das Aquarium an einem ruhigen Ort im Zimmer, nicht zu nah am Fenster“, erklärt Dr. Jörg Vierke, Biologe und Fachautor. „Denn durch das Fenster einfallendes Sonnenlicht kann besonders im Sommer das Wasser zu sehr aufheizen.“ Zu starker Lichteinfall fördert zudem das Algenwachstum.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für den Standort ist, dass das Becken auf einem stabilen und ebenen Untergrund steht. Geeignete Unterschränke für Aquarien aller Größen bietet der Zoofachhandel. Sollte zu dem Aquarium nicht bereits ein fest integrierter Unterschrank gehören, hat der Fachmann einen Tipp: „Schiebt man zwischen Unterschrank und Aquarium eine Styroporplatte ein, so verteilt sich das Gewicht des Beckens besser auf das gesamte Möbelstück“, erklärt Vierke.

Zierfischfreunde sollten außerdem darauf achten, dass am gewählten Standort genügend elektrische Anschlüsse vorhanden sind. Mindestens drei Steckdosen sollten es sein, damit Wasserpumpe, eine Lampe und andere Geräte problemlos angeschlossen werden können. Ein Wasseranschluss in der Nähe ist ebenfalls praktisch, aber nicht unbedingt notwendig: Insbesondere bei kleinen Becken kann das benötigte Wasser auch mit einem Eimer transportiert werden.

Zu guter Letzt sollten Aquarianer auch dem Zimmerboden ihre Aufmerksamkeit schenken, denn bei der täglichen Aquarium-Pflege und dem regelmäßigen Wasserwechsel kann schon einmal ein Spritzer Wasser daneben gehen. „Eine wasserunempfindliche Gummimatte unter dem Aquarium schützt anfällige Böden und beugt Ärger mit Ehepartner oder Mitbewohner vor“, weiß Vierke.

Mädchen am Aquarium

Quelle: IVH
http://www.ivh-online.de

Keine Kommentare »

07. Dez. 2010

Von wegen tierisch taub: Fische können gut hören

Kategorie: Allgemein, Presse, Tipps & Tricks |
Themen: , , ,

Topfschlagen spielen oder die Reise nach Jerusalem, zu Silvester eine Party feiern oder an Weihnachten der Hausmusik lauschen: Können solche Geräusche Zierfische stören?

„Plötzlicher Lärm, zum Beispiel von Feuerwerkskörpern, oder sehr laute basslastige Musik sind für Fische sicherlich ebenso störend wie für Hunde oder Katzen auch“, erklärt Zierfisch-Experte und Biologe Dr. Jörg Vierke. „Auf jeden Fall sind Fische keineswegs taub, wie oft angenommen wird. Ganz im Gegenteil, viele kommunizieren sogar über Töne miteinander“, so Vierke weiter.

Fische haben wie alle Wirbeltiere ein inneres Ohr und nehmen Geräusche mit der ganzen Körperoberfläche auf. Bei den meisten Arten werden die Geräusche auf die Schwimmblase übertragen, die als Resonanzboden wirkt, so wie bei Menschen das Trommelfell. Unter Wasser werden Töne deutlicher wahrgenommen als über Wasser, aber wann wird daraus für die Fische Lärm?

„Ein Kindergeburtstag stellt bestimmt keine unerträgliche Belastung für das Fischgehör dar. Eltern sollten aber unbedingt darauf achten, dass die Kinder nicht an die Aquarienwände klopfen“, empfiehlt Vierke. „Und sofern bei einer Party nicht die Sektkorken an das Aquariumglas fliegen oder die Tanzenden auf dem Boden trampeln, sollte auch das für die Fische kein Problem sein.“

Grundsätzlich gilt aber natürlich: Können Kindergeburtstag oder Silvesterparty in einem anderen Raum stattfinden, so ist das Risiko, die Fische mit Geräuschen zu stören, minimiert und Gastgeber und Gäste können ganz entspannt feiern.

Quelle: www.ivh-online.de. IVH

Fisch können gut hören

Keine Kommentare »

15. Sep. 2010

MultiReflect, Reflektor für T8/T5 Leuchtstoffröhren

Kategorie: Allgemein, HOBBY Aquaristik, HOBBY Terraristik, Tipps & Tricks |
Themen: , , , , , , ,

Hochwertige Aluminiumreflektoren, die mit Wabenstruktur für beste Lichtverteilung von Leuchtstoffröhren sorgen. Materialbeschaffenheit und optimal abgewinkelte Bauform bewirken über 100 % mehr Licht in Aquarien und Terrarien. Mit nur drei Längen, einzeln oder in Kombination eingesetzt, können alle marktüblichen T8 und T5 Leuchtstoffröhrenlängen abgedeckt werden. Die Reflektoren werden mit Metall Clips für T8 Leuchtstoffröhren vormontiert geliefert, Metall Clips für T5 Leuchtstoffröhren sind in der Packung enthalten.

1 Kommentar »

14. Apr. 2010

Balz im Aquarium: Männer zeigen Gefühle

Kategorie: HOBBY Aquaristik, Presse, Tipps & Tricks |
Themen: , , ,

Balz im AquariumDie Unterwasserwelt im Aquarium bietet viele Überraschungen, zum Beispiel während der Balz. Besonders Zierfischmännchen legen sich dann mit Engagement, Ausdauer und Überzeugungskraft richtig ins Zeug.

So viele Arten es im Aquarium gibt, so facettenreich sind auch die Spielarten der Unterwasserliebe. Und bei einigen Fischarten wird es sogar richtig laut.

„Unter Wasser verleihen vor allem die Männchen ihren Gefühlen starken Ausdruck“, erklärt Dr. Jörg Vierke, Biologe, Fachautor und Betreiber der Internetseite www.fischverhalten.de. „Ein schönes Beispiel hierfür sind lebendgebärende Fische wie Guppies: Sind die kleinen Fische paarungsbereit, folgt das Männchen seiner Auserwählten, überholt sie gelegentlich in schnellem Spurt und stellt sich ihr mit noch angelegten Flossen in den Weg.“ In den meisten Fällen zeigt sich das Weibchen davon nur wenig beeindruckt. Das scheinbar verschmähte Männchen ereifert sich nun umso mehr: Es hält ihr die voll entfalteten Flossen sekundenlang zitternd entgegen – ein Ausdruck höchster Erregung.

„Setzt man ein Paar der bunten Kampffische zusammen, geht es zunächst heftig zur Sache“, sagt Vierke. „Die meist aggressiveren und etwas größeren Weibchen drohen mit weit aufgerissenen Mäulern. Die Männchen dagegen spreizen ihre Flossen und zeigen ihre leuchtendsten Farben, um sich die Sympathie der Weibchen zu sichern.“

Knurrende Guramis beeindrucken ihre Weibchen durch lautstarkes Brummen. Das Geräusch entsteht durch das heftige Vibrieren des Brustflossenmuskels des Männchens und ist so laut, dass Fischfreunde es leicht vor dem Aquarium hören können.

Auch das Werben anderer Fischarten ist spannend zu beobachten: So bauen zum Beispiel Fadenfische kleine Nester für ihre Angebeteten. Nanderbarsch-Männchen locken ihre Weibchen zum Liebesspiel in leer stehende Schneckenhäuser.

Weitere Informationen zum Balzverhalten zahlreicher Aquarienfische gibt es auch online unter www.fischverhalten.de. IVH
Quelle: IVH
www.ivh-online.de

Keine Kommentare »

15. Feb. 2010

Fische brauchen Platz: Privatsphäre im Aquarium

Kategorie: Allgemein, Tipps & Tricks |
Themen: ,

SchmuksalmlerDamit sich Fische im Aquarium rundum wohlfühlen, benötigen sie genügend Raum. Während der Einrichtung eines Aquariums sollten deshalb einige Punkte beachtet werden.

Besonders wichtig ist zum Beispiel die Anzahl der Tiere in der neuen Fisch-WG. Hier ist grundsätzlich eher Zurückhaltung gefragt, denn: Fische brauchen Platz.

„Die Fische müssen sehr sorgfältig ausgewählt werden. Wie viele Tiere überhaupt in einem Aquarium leben dürfen, richtet sich nach der Beckengröße und den artspezifischen Ansprüchen der einzelnen Fischarten“, erklärt Dr. Ulrich Schliewen, Aquarienexperte und Autor des Ratgebers „Einzigartige Aquarienwelt“ (G&U-Verlag).

Es ist deshalb sinnvoll, sich rechtzeitig über die Eigenschaften und Bedürfnisse der Lieblingsfische zu informieren. Zum Beispiel: Welchen Lebensbereich bevorzugt der einzelne Fisch? Schwimmt er lieber am Boden oder eher nahe der Oberfläche? Auch die Endgröße der Fische sollten zukünftige Aquarianer bei ihrer Planung berücksichtigen.

Einige beliebte Arten wie Guppys oder Platys pflanzen sich sehr schnell fort. Flugs ist die Nachkommenschaft zahlreich und der ein oder andere Fisch zu viel. Schliewen rät: „Werden von vornherein Fischarten für den Besatz gewählt, die sich nicht so schnell vermehren, wie Neons, andere Salmlerarten oder Barschartige, kann ungewollter Nachwuchs vermieden werden.“

Sollte es trotzdem einmal zur Überfüllung im Aquarium kommen, können Freunde der bunten Unterwasserwelt dies an verschiedenen Zeichen erkennen. Dazu gehören meist eine abnehmende Wasserqualität und verstärkter Algenwuchs. Bei zu viel Besatz geraten die Fische außerdem in Stress. Manche werden aggressiv, verfolgen und attackieren ihre Mitbewohner. Andere beginnen zu kränkeln und sterben im schlimmsten Fall.

Damit es dazu erst gar nicht kommt, lohnt es sich für Fisch-Freunde, sich rechtzeitig an den Zoofachhandel zu wenden. Viele Fachgeschäfte übernehmen den überzähligen Nachwuchs gern. Einige örtliche Aquarienvereine bieten außerdem Fisch-Tauschbörsen an. Termininformationen hierzu gibt es unter www.vda-aktuell.de. IVH

Keine Kommentare »

18. Jan. 2010

Garnelen, Schnecken, Welse: Nützliche Helfer gegen Algen

Kategorie: HOBBY Aquaristik, Tipps & Tricks |
Themen: , ,

Viele Aquarianer wissen: Das größte Problem bei der Pflege von Aquarien ist unerwünschter Algenbewuchs. Der Fachhandel hält zahlreiche Mittel dagegen bereit. Und auch einige Aquarienbewohner helfen effektiv gegen Algen – ganz natürlich durch ihr arteigenes Verhalten.
Garnelen
Garnelen haben in der Aquaristik inzwischen viele Anhänger gefunden. Sie eignen sich nicht nur für moderne Klein-Aquarien, sondern auch für die Vergesellschaftung mit Fischen in größeren Becken. Dort machen sie sich als regelrechte Putztrupps nützlich. „Für die Beseitigung von Fadenalgen eignen sich besonders gut japanische Amano-Garnelen“, erklärt Ratgeberautor Friedrich Bitter. „Wenn man diesen mittelgroßen Garnelen keine zusätzliche Nahrung reicht, sind die Fadenalgen in der Regel innerhalb einer Woche restlos beseitigt – sie wurden gefressen.“

Als Mittel gegen Algenbeläge auf Aquarienscheiben werden gern Harnisch-Welse gehalten, die mit ihrem breiten Maul die Scheiben putzen. Effektiver sind jedoch bestimmte Schneckenarten: „Mit zu den besten Scheibenputzern gehören Napf- bzw. Muschelschnecken, die vor allem glatte Flächen rückstandslos abweiden“, führt Bitter aus. „Besonders empfehlen kann man auch die Geweihschnecke, denn sie macht sich sogar über Algen an Pflanzen und Dekorationsmaterial her.“

Übrigens: Schnecken sind nicht nur nützlich, wenn es um die Beseitigung von Algen geht, sie pflegen auch aktiv den Bodengrund. „Turmdeckelschnecken lockern durch ihre Grabetätigkeit den Bodengrund auf und bewahren ihn so vor dem Verdichten“, erläutert Bitter. „Sie sind auch gute Restevertilger. So bleiben unangenehme Fäulnisherde im Substrat aus und das Wurzelwerk der Pflanzen kann ungehindert wachsen.“

Quelle: IVH
www.ivh-online.de

Keine Kommentare »

15. Jan. 2010

Zebrafische und Co.: Aquarienbewohner mit ungeahnten Fähigkeiten

Kategorie: Allgemein, Tipps & Tricks |
Themen:

Fische, die „fliegen“ können oder Luft atmen wie wir Menschen: Die Aquaristik hat jedem Interessierten – egal ob Anfänger oder Profi – einiges zu bieten. Es ist also kein Wunder, dass Aquarien längst zum spannenden Unterwasserhobby für jedermann avanciert sind.Aquarium

„Über eine Fähigkeit der ganz anderen Art verfügen die Zebrafische: Ihre Selbstheilungskräfte sind enorm. So schließen sich sogar große Wunden innerhalb von Stunden. Selbst entferntes Herzgewebe wird nach einiger Zeit regeneriert“, erklärt Dr. Stefan Hetz, Präsident des Verbandes Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA) e.V. Wegen dieser erstaunlichen Fähigkeit sind die Fische auch für die Forschung interessant. So fanden sich zum Beispiel im EU-Projekt „Zebrafish Models“ Wissenschaftler zusammen, die den Zebrabärbling als Modell zur Erforschung menschlicher Krankheiten nutzten.

Ein echter Sportler ist der Beilbauch: Dieser beliebte Aquarienfisch kann durch das schnelle Schlagen seiner Brustflossen so stark beschleunigen, dass er die Wasseroberfläche durchdringen und aus dem Wasser springen kann. Es scheint, als könne er fliegen.

Labyrinthfische besitzen zusätzlich zu den Kiemen noch das sogenannte „Labyrinthorgan“, mit dessen Hilfe sie atmosphärischen Sauerstoff atmen können: Sie schwimmen an die Wasseroberfläche um Luft zu schnappen. In freier Natur können Labyrinthfische so auch in sauerstoffarmem Wasser überleben. Für Aquarienfreunde heißt das: Niemals die Wasseroberfläche abdecken! Denn auch hier müssen die Fische hin und wieder „auftauchen“.

Neben den hier vorgestellten „Superhelden“ gibt es noch zahlreiche weitere Fische mit besonderen Fähigkeiten. Welche Fische mit außergewöhnlichen Kräften sich für die Haltung im heimischen Aquarium eignen, erfahren Fischfreunde bei ihrem fachkundigen Zoofachhändler.

Quelle: IVH
www.ivh-online.de

Keine Kommentare »

 

© 2009-2012 Dohse Aquaristik KG