Wie in vielen anderen Bereichen auch hat im Zuge der fortschreitenden Technisierung der Computer Einzug in die Aquaristik gehalten. Kleine Mikrochips sorgen dafür, daß nunmehr auch ein intelligentes Regelverhalten in die CO2-Anlage mit eingebracht werden kann. In einem Medium, das von sehr vielen Faktoren abhängig ist und dessen Werte sich sehr schnell verändern können, kann so eine Regelung nur von Vorteil sein. Ist es nicht faszinierend, wenn ein Gerät optimalste Einstellungen und größtmögliche Sicherheit gewährleistet? Oder wenn ein Gerät zusätzlich noch Alarmfunktionen beinhaltet, sein Regelverhalten sich umkehren lässt und zudem auch noch eine Temperaturregelung und 3 integrierte Schaltuhren besitzt?
All diese Funktionen und noch mehr sind im Dupla-Multicontrol auf kleinstem Raum und in einem ansprechenden Gehäuse untergebracht.
Zusammen mit der Labor-Glaselektrode, der Armatur Pro, dem CO2-Depot, dem Magnetventil, dem Reaktor und weiteren Kleinteilen erhält man ein Regelsystem, mit dem genaueste Werte erzielt werden können.
Beiträge in der Kategorie ‘Das Aquarium und der Kohlenstoff’
03. Jan. 2010
5. High-Tech und mehr …
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02. Jan. 2010
4. Vollautomatisch
In dieser, der letzten Ausbaustufe kann so ziemlich alles zum Einsatz kommen, was zur pH-Wert-Regulierung zur Verfügung steht. Bei größeren Anlagen oder auch besonderen Voraussetzungen (Betrieb eines Rieselfilters) wird der Reaktor 400 gegen den Dupla-CO2-Reaktor S ausgetauscht. Er besitzt eine größere Kapazität als der Reaktor 400 und muss mit einer eigenen Pumpe betrieben werden. Die Schaltuhr weicht einer elektronischen Regelung, die z. B. aus einer pH-Elektrode und einem Dupla-pH-Control Delta oder Dupla-pH-Control Alpha besteht. Als Druckminderer kommen nur Armaturen zum Einsatz, die eine genaue CO2-Zugabe garantieren, hier die Dupla CO2-Armatur Pro.
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01. Jan. 2010
3. Halbautomatisch
Da der CO2-Verbrauch von Pflanzen nachts zurückgeht bzw. die Photosynthese nicht mehr stattfindet, kann die CO2-Zufuhr während der Dunkelphase abgeschaltet werden. Das geschieht in unserem Fall mit einem Dupla-CO2-Magnetventil und einer handelsüblichen Schaltuhr. Grundvoraussetzung für die Montage eines solchen Ventils ist es, einen Druckminderer zu besitzen, denn das Magnetventil arbeitet nur im Niederdruckbereich. Das gleiche Ventil kommt natürlich auch bei vollautomatischen Regelungen zum Einsatz.
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30. Dez. 2009
2. CO2-Die nächste Ausbaustufe
Hier kommen ein Depot (Dupla-CO2-Depot 500), Armatur Pro und der Reaktor 400 zum Einsatz.
Bei diesem wird über einen Adapter ein Teil des gefilterten Wassers dem Reaktor zugeführt. Durch einen Kanal innerhalb des Reaktors steigt CO2 in Blasenform auf und fungiert als Blasenzähler. In der mittleren Kammer des Reaktors verbindet sich das Wasser mit dem CO2. Ein guter Wirkungsgrad wird durch eine speziell entwickelte Kaskade erreicht. Die Kapazität dieses Reaktors lässt sich durch Öffnen oder Schließen der seitlich angebrachten Löcher vergrößern oder verkleinern.
Bei der Position des Reaktors wird die kleinste Kapazität eingestellt.
Mit dieser Ausbaustufe ist nun nicht nur eine CO2-Düngung zu realisieren, sondern auch im gewissen Rahmen eine pH-Wert-Regulierung.
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30. Dez. 2009
1.CO2- Der Start
Für den Einstieg in das Düngesystem und für Aquarien bis 120 Liter ist diese Konfiguration besonders geeignet. Es besteht aus einem 500 g CO2-Depot, einer CO2-Armatur Pro, einem CO2-Zerstäuber und einem CO2-Dauertest. Als Reaktor fungiert in diesem Fall der CO2-Zerstäuber, in dem auch ein Blasenzähler und ein Safe-Ventil integriert sind. Das Gas, das ihn durchströmt, wird durch eine Glasfritte (eine Scheibe aus porösem Glas) gedrückt und so in sehr kleine Blasen umgewandelt. Auf dem Weg zur Wasseroberfläche verbinden sie sich mit dem Wasser. Um einen größtmöglichen Wirkungsgrad zu erzielen, ist es ratsam, den Zerstäuber in der Nähe des Bodengrundes zu installieren.
Dieses kleine System benötigt keine eigene Pumpe, und ist grundsätzlich auf die CO2-Düngung hin ausgelegt.
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29. Dez. 2009
Aller Anfang ist schwer
Einige Aquarianer, die dem CO2 nicht negativ gegenüberstanden, experimentierten schon vor über 25 Jahren mit der CO2-Erzeugung für das Aquarium.
Eine beliebte Methode war es, CO2 mit Hilfe der Gärung ins Aquarium zu bringen. Die Gärungskohlensäure wird unter Zugabe von Zucker aus in Wasser gelöster Bäckerhefe gewonnen. Die Nachteile dieser Methode liegen auf der Hand: Diese CO2-Methode ist wartungs- und arbeitsintensiv. Die CO2-Zugaben sind kaum bedarfsgerecht zu dosieren, und das CO2 tritt nur selten in reiner Form auf.
Eine andere Möglichkeit ist die Düngung durch Zugabe von CO2-haltigem Mineralwasser. Empfehlenswert ist diese Methode nicht, da sie weder eine kontinuierliche Zugabe gewährleistet noch von langer Dauer ist. Auch belasten die in dem Mineralwasser enthaltenen Salze das Aquarium in unkontrollierbarer Weise.
Die nächste, sehr zweifelhafte Praktik war es, CO2 aus Marmor zu gewinnen. Hier wird ein Marmorstein mit Hilfe von Salzsäure aufgelöst, wobei CO2 entsteht. Der gefährliche Umgang mit dieser Chemikalie lässt diese Methode für die Aquaristik völlig indiskutabel werden.
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28. Dez. 2009
Ohne Kalkausfällung
Sinkt der Gehalt an freiem CO2, fällt Kalk aus. Dies ist ein Vorgang, der im Aquarium durch Kalkablagerungen an den Rändern der Wasseroberfläche, auf den Blättern und an anderen Stellen zu beobachten ist.
Wenn wir uns nun diesen »pH-CO2-Karbonat-Komplex« in der Natur anschauen, fällt im Vergleich zu den Bedingungen im Aquarium sofort eines ins Auge: Am natürlichen Standort ist die Kontinuität aller Werte stets gegeben. Ganz anders im Aquarium. Hier können ohne unser Zutun alle Parameter von einem Extrem ins andere schwanken.
Angesichts der großen Bedeutung einer optimalen Einstellung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichts ist eine CO2-Zuführung von außen unerläßlich.
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27. Dez. 2009
Biogene Entkalkung
Wenn der Gehalt an freiem CO2 im Wasser absinkt, beginnt gleichzeitig ein Prozess, der biogene Entkalkung genannt wird. Hier entnehmen die Pflanzen zur Deckung ihres CO2-Bedarfs den Kohlenstoff den Bikarbonaten. Dieser Prozess geht einher mit einem Anstieg des pH-Wertes, der dabei leicht Werte von pH9 erreichen kann.
Neben seiner Funktion als Nährstoff für Pflanzen hat das CO2 noch eine weitere Aufgabe zu erfüllen, nämlich als chemische Gleichgewichtskomponente im Bikarbonat-Kolensäure-System. Je größer die Menge des im Wasser gelösten Bikarbonats sein soll (oder je höher die Karbonathärte ist), um so mehr freies CO2 ist erforderlich. Das kann auch sehr gut an einer Tabelle veranschaulicht werden.
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26. Dez. 2009
CO2 als pH-Stabilisator
Das ist natürlich nicht der einzige Vorgang, der im Aquarium im Zusammenhang mit CO2 stattfindet.
Etwas kompliziert wird die Sache dadurch, daß die Kohlensäure mit den Erdalkalien (Calcium) und Alkalien (Kalium, Natrium) Karbonate bzw. Hydrogenkarbonate bildet, die im Wasser als Säurebindungskapazität eine wichtige Rolle spielen. In der Aquaristik wird dafür die Bezeichnung Karbonathärte verwandt.
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25. Dez. 2009
CO2- Auf Sicherheit achten!
Besonders wichtig ist es auch, bei geringen Karbonathärten die CO2-Zugabe so sicher wie möglich zu gestalten. Eine geringe Menge an CO2 kann in diesem Fall weitaus größere pH-Wert-Veränderungen herbeiführen als die gleiche Menge bei größerer Karbonathärte.
Selbst bei vollautomatischen Anlagen, die nur noch ein Minimum an Arbeitsaufwand seitens des Aquarianers erfordern, ist es wichtig, die Einstellung der einzelnen Komponenten besonders sorgsam vorzunehmen.
So ist eine CO2-Zufuhr so einzustellen, dass selbst bei einem Defekt in der Regelanlage kein Säuresturz zu erwarten ist. Auch ist dafür Sorge zu tragen, dass kein Wasser in die CO2-Armatur gelangen kann. Der Einsatz eines Dupla-Safe-Ventils ist hier unerlässlich.
Beim Kauf eines CO2-Depots ist auch auf größtmögliche Sicherheit zu achten, gibt es doch auf dem Markt Depots, die weder eine ausreichende TÜV-Prüfung noch ein Sicherheits-Ventil besitzen. Dupla hat hier größtmöglichen Wert auf Sicherheit gelegt und vertreibt Depots, die von der Fertigung bis zum Verkauf mehreren Prüfungen unterliegen und selbst höchsten Sicherheitsanforderungen gerecht werden.
Welches System kommt zum Einsatz?




